„Rote Karte für die Strabs“

Unter diesem Motto sammelten die Freien Wähler am Marktheidenfelder Adenauerplatz Unterschriften für das  Volksbegehren zur Abschaffung der Straßenausbaubeiträge, die in der sogenannten „Straßenausbaubeitragssatzung“ (kurz: Strabs) geregelt werden. Bei klirrender Kälte, aber schönstem Sonnenschein fand der Informations- und Aktionsstand reges Interesse und großen Zuspruch. Denn nach den Worten des Ortsvorsitzenden Holger Seidel kamen innerhalb kurzer Zeit gut 160 Unterschriften zusammen – eine wichtige Unterstützung auf dem Weg zum Volksbegehren, das die Freien Wähler im Januar auf den Weg gebracht hatten.

Am Aktions- und Informationsstand der Freien Wähler trafen die Bürgerinnen und Bürger auf den Ortsverbandvorsitzenden Holger Seidel (2. v. re.) sowie die Vorstandsmitglieder und FW-Stadträte Reinhold Braun (Mitte) und Joachim Hörnig (2. v. li.).

Am Aktions- und Informationsstand der Freien Wähler trafen die Bürgerinnen und Bürger auf den Ortsverbandvorsitzenden Holger Seidel (2. v. re.) sowie die Vorstandsmitglieder und FW-Stadträte Reinhold Braun (Mitte) und Joachim Hörnig (2. v. li.).

In Gesprächen des Vorsitzenden Seidel sowie der FW-Stadträte Reinhold Braun und Joachim Hörnig mit zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern wurde klar, dass viele das derzeitige System für ungerecht halten und deshalb für dessen Abschaffung unterschreiben. „Die Nutzung der meisten Straßen ist nicht nur auf die Anlieger beschränkt. Zudem haben diese bereits bei der Erschließung zur Finanzierung der Straße beigetragen“, begründete Seidel die Initiative der Freien Wähler. Folgerichtig müssten aber dann die Kommunen beim Straßenbau finanziell entlastet werden, und zwar durch einen eigenen Topf im Landeshaushalt, so der FW-Ortsvorsitzende weiter. „Deshalb wollen wir den Druck auf die Staatsregierung aufrecht erhalten und den Weg zu einem Volksbegehren weiter beschreiten.“