Archive

Nachwahlparty der Freien Wähler Marktheidenfeld

Die Kandidaten der Freien Wähler und die neu gewählten Stadträte und Bürgermeisterin trafen sich im der Baumhoftenne  zur Nachwahlparty. Über das gute Wahlergebnis (1 Stadtrat mehr und die Wiederwahl der Freuen Wähler Bürgermeisterin) waren alle glücklich. Der Ortsvorsitzende Reinhold Braun lobte den Einsatz aller beteiligten und das Engagement das von jedem erbracht wurde. Die Bürgermeisterin bedankte sich für die Unterstützung zu Ihrer Wiederwahl. Durch Joachim Hörnig (Gleichberechtigter Ortsvorsitzender) erhielt Reinhold Braun ein Präsentkorb als Anerkennung für seinen außerordentlichen Einsatz wärend des Wahlkampfs.

P1030141 P1030135 P1030134 P1030132 P1030131 P1030127 P1030126


1. Treffen an der Wärmetonne

Wie bereits im Jahr 2008 finden auch im Wahljahr 2013 mehrere Gespräche an verschiedenen Orten statt. Besonders großen Anklang fanden vor 6 Jahren die ungezwungen Treffs an unserer Wärmetonne. Daher werden wir auch im Jahr 2013 mehrere dieser Wärmetonnen-Gespräche abhalten.

Das erste Treffen findet am 19. Januar 2014 auf dem Parkplatz vor dem Büro Markus Zinsser in der Baumhofstr. 11 statt. Beginn ist um 17:00 Uhr.

Treffen Sie die Bürgermeister-Kandidatin Helga Schmidt-Neder und die Stadtratskandidaten unserer Fraktion. Bei Tee und Glühweinbietet sich eine schöne Atmosphäre für Gespräche, Fragen und Diskussionen.


„Mission Bayerischer Landtag“

von Michael Müller

Auch wenn ich diese Zeilen nun nicht auf Landtagspapier schreiben kann, meine Kandidatur für den Bayerischen Landtag war eine sehr interessante Erfahrung, die meine weitere politische Arbeit mitprägen wird.
In den Gesprächen mit den Bürgerinnen und Bürgern überall im Landkreis erhielt ich zahlreiche Anregungen, wurden viele gute Ideen an mich herangetragen. Die Besuche bei Unternehmen und das Erfahren ihrer Wünsche vor Ort, die Vielfalt der Ortschaften in unserem Landkreis mit ihren Strukturen und Besonderheiten haben mir gezeigt, dass es sich lohnt, auch weiterhin für unsere Region politisch aktiv zu sein.
Vielen Dank an alle, die mir ihre Stimme gegeben haben. Ganz großen Dank an meine Helfer, Unterstützer und Mitstreiter bei dieser Wahl. Alleine geht nichts.
Am 16.3.2014 werden die Bürger abermals zu den Wahlurnen gerufen. Der Landrat, die meisten  Bürgermeister unseres Landkreises, Kreistag und Gemeinderäte werden neu gewählt. Wir Freien Wähler haben dann Erfolg, wenn wir überzeugend und geschlossen für unsere politischen Ideen werben.
Ich bin bereit, meinen Beitrag zu leisten und möchte dazu meine langjährigen Erfahrungen in der Kommunalpolitik, aber auch die frischen Eindrücke meiner  „Mission Landtag“ einbringen.


FW-Spitzenkandidat Hubert Aiwanger in Marktheidenfeld

Vor großer Besucherkulisse am Marktheidenfelder Marktplatz präsentierte FW-Landes- und Bundesvorsitzender Hubert Aiwanger das Wahlprogramm der Freien Wähler für die Landtagswahlen am 15. September. Aiwanger, als Vorsitzender der Landtagsfraktion Spitzenkandidat der Freien Wähler in Bayern, betonte in einer kämpferischen Rede Unabhängigkeit und Selbstbewusstsein  der Freien Wähler. Koalitionsaussagen lehnt Aiwanger ab, da frühzeitige Festlegung auf politische Bündnisse spätere Verhandlungs-positionen schwächt. Zunächst sei der Ausgang der Wahl abzuwarten. Komme es zu  Koalitionsverhandlungen, seien die inhaltlichen Gemeinsamkeiten der Maßstab.

Regierungsbeteiligung sei auch nicht vorrangiges Ziel der Freien Wähler, betonte der Spitzenkandidat. Wichtiger sei es, den Wähler durch konsequente Sachpolitik zu überzeugen und auf dieser Grundlage das Wahlergebnis von 2008 zu verbessern. Aktuellen Wahl-prognosen misst Aiwanger kein besonderes Gewicht bei, da das Wahlergebnis der Freien Wähler schon bei der letzten Landtagswahl weit über den Prognosen lag. Er hält ein Ergebnis von deutlich über zehn Prozent für erreichbar.

Kritik übte Aiwanger am Wahlprogramm der CSU. Einzelne Forderungen bezeichnete er als „Knallerbsen“ –  vor allem die Pkw-Maut, die weder bundespolitisch noch auf europäischer Ebene durchzusetzen sei. Entschieden wandte er sich gegen kostenträchtige Großprojekte wie die dritte Startbahn am Münchener Fughafen, den S-Bahntunnel in München oder die Schaffung eines „Heimatministeriums“ in Bayreuth. Die dafür benötigten Haushaltsmittel seien besser bei den Kommunen aufgehoben, um vor allem in ländlich geprägten Gebieten die Infrastruktur auszubauen. Aiwanger hob hervor, dass der ländliche Raum erst durch Einsatz der Freien Wähler die Bedeutung erlangt habe, die er heute in der Landespolitik besitze.

Aiwanger sprach sich klar für die Beibehaltung des bayerischen Schulsystems aus, sah aber in verschiedenen Bereichen deutlichen Verbesserungsbedarf. Seine Kritik galt vor allem der Einführung des achtjährigen Gymnasiums. Unter dem daraus resultierenden Leistungsdruck würden die sozialen Kontakte immer mehr leiden. Vielen Gymnasiasten bleibe kaum noch Zeit für die Betätigung Vereinen und Organisationen. In der von der Freien Wählern geforderten Wahlmöglichkeit zwischen G 8 und G 9 sieht Aiwanger die Chance, die Belastungen durch das Angebot unterschiedlicher „Lerngeschwindigkeiten“ zu reduzieren.

Das Potential der zur Verfügung stehenden Junglehrer müsse konsequenter zur Optimierung der Unterrichtsversorgung genutzt werden, so die Forderung Aiwangers. Noch immer gäbe es zu viele Klassen mit Übergröße. Der Sportunterricht werde vernachlässigt und müsse wieder einen höheren Stellenwert erhalten. Ein zentrales Anliegen der Freien Wähler sei es, Schüler und Schule näher an das praktische Leben heranzuführen und die Erziehung zur „praktischen Lebensbewältigung“ fest im Unterrichtsangebot zu verankern.

Aiwanger sagte zu, die Zustimmung der Mitglieder einzuholen, wenn eine Koalitionsentscheidung zu treffen sei. Die Freien Wähler stünden nicht für Ideologie, sondern für Pragmatismus und Sachpolitik. Auf dieser pragmatischen Linie lag auch der Vorschlag, den Politikstil der Landespolitik dem Stil anzupassen, der in vielen Kommunen vorherrscht: kollegial und kooperativ. Dazu schlug er einen „runden Tisch“ vor, an dem der Minister-präsident regelmäßig mit Vertretern aller Landtagsfraktionen zusammenkommt.

Der anhaltende Beifall der Zuhörer, darunter vieler Kommunalpolitiker aus Main-Spessart, ließ Zustimmung zur Rede Aiwangers erkennen, der eine Taekwon-Do-Aufführung des FW-Bundestagskandidaten Simson Hipp vorausgegangen war. Altlandrat und Bezirksrat Armin Grein, der die Moderation übernommen hatte, führte mit launigen Worten durch das Programm. Grein ist nicht nur Ehrenvorsitzender der Freien Wähler in Bund und Land, sondern auch Mitbegründer und Ehrenmitglied der Freien Wähler Marktheidenfeld.

Auch die beiden Landtagskandidaten der Freien Wähler aus dem Landkreis Main-Spessart stellten sich vor. „Voller Einsatz für Main-Spessart und die Menschen hier“ – unter diese Devise stellte MdL Günther Felbinger seine erneute Bewerbung für das Direktmandat. Als wichtiges Ziel nannte er qualitative Verbesserungen im bayerischen Schul- und Bildungs-wesen. Sorgen mache ihm die zunehmende Zahl von Schülern mit psychischen Störungen, denen im derzeitigen Schulwesen zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt werde. Listenkandidat Michael Müller, Stadtrat und Mitglied der Freien Wähler Marktheidenfeld, stellte heraus, dass ihm die Weiterentwicklung des ländlichen Raums ein Hauptanliegen ist. Wichtig, vor allem für jüngere Schulkinder, seien wohnortnahe Schulen, die durch sinkende Schülerzahlen in ländlichen Regionen nicht in Frage gestellt werden dürften.


Treffen mit politischen Freunden am „Tag der Vereine“

Die Freien Wähler Marktheidenfeld hatte auf der Laurenzimesse am „Tag der Vereine“ einige Tische für Mitglieder des Ortsverbandes und politische Freunde reserviert. Vorsitzender Reinhold Braun freute sich, neben Vertretern des Ortsverbandes und der Stadtratsfraktion auch Bürgermeisterin Helga Schmidt-Neder, Altlandrat Armin Grein und FW-Kreisvorsitzenden Heinz Nätscher begrüßen zu können. Neben Freien Wählern aus den Nachbargemeinden war eine Gruppe von Freie-Wähler-Freunden aus Goldbach im Landkreis Aschaffenburg mit Bürgermeister Thomas Krimm und Ortsvorsitzendem Martin Giegerich an der Spitze der Einladung nach Marktheidenfeld gefolgt. Bei zünftiger Musik und Laurenzi-Festbier verbrachten die Freien Wähler einen geselligen und unterhaltsamen Messeabend.


Helga Schmidt-Neder einstimmig nominiert

Freie Wähler schicken amtierende Bürgermeisterin 2014 erneut ins Rennen

Zuversicht und gute Stimmung herrschten bei den Freien Wählern Marktheidenfeld, die am vergangenen Freitag in der Baumhoftenne zur Kandidatenkür für die Bürgermeisterwahlen im März des kommenden Jahres zusammen gekommen waren. Helga Schmidt-Neder, 2008 erstmals als Kandidatin der Freien Wähler angetreten und in der Stichwahl mit überzeugendem Ergebnis zur 1. Bürgermeisterin gewählt, zog eine Bilanz ihrer bisherigen Amtszeit und blickte optimistisch in die Zukunft.

In ihrer immer wieder vom Beifall der Mitglieder unterbrochenen Rede verdeutlichte  Schmidt-Neder, wie wichtig ihr ist, Marktheidenfeld „durch Arbeit und beharrlichen Einsatz“ so voranzubringen, dass sich wirklich alle Bürger hier wohlfühlen.

Mit der Umsetzung von Großprojekten, die bereits vor ihrer Amtszeit angestoßen waren, sei sie vom ersten Tag an gefordert gewesen und habe rasch Erfahrungen sammeln können. Nach den Abschlussverhandlungen, dem Abriss des alten und Bau des neuen Rathauses könne in ansprechender Atmosphäre effizient und bürgerfreundlich gearbeitet werden. Sehr gut angenommen werde das neu geschaffene Bürgerbüro. Bürokratische Hürden konnten damit abgebaut, das Rathaus als Dienstleistungszentrum für die Bürger gestärkt werden, so die Bürgermeisterin.

Eine weitere städtische Grundleistung sei mit der Neuerrichtung des städtischen Bauhofes auf dem früheren Bahnhofgelände gesichert worden. Ein Teil der frei gewordenen Fläche am Äußeren Ring konnte der Fa. Schleunung für die gewünschte Betriebserweiterung zum Kauf angeboten werden.

Ein Höhepunkt ihrer Amtszeit ist für die Bürgermeisterin die Errichtung des Wonnemar, das die Tradition des beliebten Maradies – in neuem Ambiente und erweitert durch ein Thermalbad – erfolgreich fortsetzt. Wichtig dabei war, die Verhandlungen mit dem Betreiber Interspa zügig zum Abschluss zu bringen und die Bürger durch Einblick in Konzeption und Baufortschritt von Anfang an „mitzunehmen“. Mit dem neuen Bad werde den Bedürfnissen der Familien, Vereine und Schulen Rechnung getragen. Marktheidenfeld verfüge mit dem Wonnemar aber auch über ein neues Markenzeichen, das seine touristische Attraktivität in der Region deutlich steigere.

Mit dem Ausbau der Ganztagsbetreuung sei eines ihrer wichtigsten sozialpolitischen Anliegen umgesetzt worden, betonte Schmidt-Neder. Für jedes Marktheidenfelder Kind, das einen KITA-Platz benötige, ist dieser gewährleistet. Die Bürgermeisterin dankte in diesem Zusammenhang insbesondere der Fa. Warema für Unterstützung und Zusammenarbeit im Bereich der Ganztagsbetreuung. Auch der Ausbau der Grundschule zur Ganztagssschule komme gut voran und stehe – samt Neubau – vor dem Abschluss.

Einen besonderen Stellenwert hätten Verhandlungen mit Unternehmen gehabt, bei denen es um Neuansiedlung in Marktheidenfeld bzw. Erweiterung der bestehenden Kapazitäten ging. Über die hier erreichten Erfolge, die den Gewerbestandort Marktheidenfeld festigen und eine Vielzahl neuer Arbeits- und Ausbildungsplätze bringen, ist die Bürgermeisterin besonders glücklich. Beispielhaft nennt sie Unternehmen wie Schneider Electric, Cummins und Profil-Metallbau.

Als große Aufgabe, die noch zu bewältigen ist, bezeichnete Schmidt-Neder die Sanierung der Feuerwehreinrichtungen in Marktheidenfeld, Marienbrunn und Altfeld. Die Haushaltsmittel dafür stünden zur Verfügung, nun stehe die Umsetzung an. Anerkennung zollte sie der Feuerwehr für die gute Zusammenarbeit mit der Stadt und vor allem für die zunehmende Kooperation zwischen den einzelnen Feuerwehren im Stadtgebiet. So sei es gelungen, mit allen Beteiligten ein gemeinsames Brandschutzkonzept auf den Weg zu bringen.

Anschließend ging die Bürgermeisterin kurz auf Einrichtungen ein, die in ihrer Amtszeit neu geschaffen wurden: Die Abteilung für Stadtmarketing, Tourismus und Kultur, das Bürgerfest „Miteinander – Füreinander“ oder der Mehrgenerationenspielplatz an der Rothenbücher Wiese. Projektgruppen wie „Mainufergestaltung“ oder „Energiebewusstes Marktheidenfeld“ stünden für neue Wege der Bürgerbeteiligung. Hohe Anerkennung zollte Schmidt-Neder der engagierten Arbeit der einzelnen Beiräte.

Die Altstadt, so Schmidt-Neder, bleibe ein Bereich, „um den wir uns weiterhin intensiv kümmern werden.“ In Zusammenarbeit mit der Werbegemeinschaft sei durch mehr Blumenschmuck, Ruhebänke und zusätzliche Fahrradständer einiges verbessert worden. Sie bedauerte, dass ein jüngst im Stadtrat diskutierter Vorschlag der Freien Wähler zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität von Fahrradtouristen keine Mehrheit fand.

Marktheidenfeld stehe nicht nur für Fortschritt und Wirtschaftskraft, sondern auch für soziale Ausgewogenheit und Kompetenz. Hier würden die Interessen der Senioren und Menschen mit körperlicher Einschränkung eben so groß geschrieben wie intensive Jugendbetreuung, Kulturpflege und Vereinsförderung. Ein zentrales Anliegen nannte die Bürgermeisterin die Einbindung und positive Weiterentwicklung der Stadtteile. Hier sei mit der Auftaktveranstaltung zur Vitalisierung der Ortskerne ein guter Anfang gemacht.

Wichtige Erfolge für Marktheidenfeld seien auch im Kreistag erzielt worden, hob Schmidt-Neder hervor. Der Krankenhaus Marktheidenfeld als Teil des Klinikums Main-Spessart sei unverzichtbar für die Zukunft der Stadt. Auf entsprechenden Antrag hin beschloss der Kreistag, die bisherigen Leistungen in Marktheidenfeld zu erhalten und den Ausbau der Altersmedizin festzuschreiben. Auch dem Antrag, die Krankenpflegeschule an das Krankenhaus zu verlegen und damit den Weg frei zu machen für die Sanierung der FOS/BOS, stimmte der Kreistag zu.

Die Stadt stehe trotz hoher Investitionen finanziell gut da. „Wir haben zur richtigen Zeit in notwendige und werthaltige Projekte investiert, die unsere Infrastruktur auf Jahrzehnte sichern“, so die Bürgermeisterin. Der Schuldenstand werde planmäßig Schritt um Schritt zurückgeführt. Den Verbindlichkeiten der Stadt stünden Rücklagen in gleicher Höhe gegenüber.

Dass die Stadt Marktheidenfeld wegen ihrer guten Entwicklung von vielen beneidet wird, ist Schmidt-Neder zufolge auch in der guten Vorarbeit der früheren Verantwortlichen begründet. „Die konstruktive Zusammenarbeit der politischen Gremien hat in Marktheidenfeld Tradition“, stellte die Bürgermeisterin fest und verwies dabei auch auf die kompetente und zuverlässige Unterstützung durch die städtischen Mitarbeiter.

Sie wolle sich weiterhin mit ganzer Kraft, mit Herz und Verstand für ihre Stadt einsetzen, so das Versprechen der Bürgermeisterin. Auch in Zukunft solle es den Menschen in Marktheidenfeld gut gehen. Dafür trete sie an. Mit einem klaren „Ich stehe sehr gern zur Verfügung!“ schloss sie ihre Rede.

Die Leitung der anschließenden Wahl wurde Ludwig Keller mit Andrea Hamberger und Joachim Hörnig als Beisitzern übertragen. Amtsinhaberin Helga Schmidt-Neder wurde als einzige Kandidatin für die Bürgermeisterwahl vorgeschlagen. Großer Applaus bei der Bekanntgabe des Wahlergebnisses: Die Wahl zur Bürgermeisterkandidatin war einstimmig erfolgt.

Ortsvorsitzender Reinhold Braun sagte Helga Schmidt-Neder die volle Unterstützung des Ortsverbandes zu: „Das Wahlergebnis zeigt, die Freien Wähler stehen geschlossen hinter dir.“ Mit der Nominierung der Bürgermeisterkandidatin sei nun ein Zeichen gesetzt. Die Stadtratsliste werde im Herbst folgen. Klare Ziele seien die Wiederwahl der Bürgermeisterin und der Ausbau der Stadtratsmandate. Die Freien Wähler Marktheidenfeld  würden alle Kräfte zur Erreichung dieser Ziele mobilisieren.


Freie Wähler wandern auf dem Kulturweg

„Auf alten Wegen durch die Grafschaft“ hieß es bei der Dreikönigswanderung der Freien Wähler Marktheidenfeld. Sie folgten damit dem Motto des jüngst eröffneten Marktheidenfelder Kulturwegs. Ortsvorsitzender Reinhold Braun begrüßte dazu neben den Mitgliedern und Mandatsträgern der Freien Wähler Marktheidenfeld mit Bürgermeisterin Helga Schmidt-Neder an der Spitze auch Landtagsabgeordneten Günther Felbinger. Die Wanderung führte von der Grafschaftshalle in Altfeld am Flugplatz vorbei Richtung Michelrieth, wo der historische Wasserhochbehälter an der Esselbacher Straße und die mächtige, über 300-jährige Linde (Bild) unterhalb des Friedhofs in Augenschein genommen wurden. Danach besuchten die Freien Wähler die evangelische Pfarrkirche in Michelrieth, Mittelpunkt des aus den Grafschaftsdörfern gebildeten Kirchensprengels. Nach einer weiteren Begegnung mit der Michelriether Ortsgeschichte an der Jägerwiese trat die Gruppe über die Oberwittbacher Flur den Rückweg an. Bei der Schlussrast im Altfelder Bierhäusle stieß Bezirksrat und Ehrenmitglied Armin Grein zu den Dreikönigswanderern. Ortsvorsitzender Reinhold Braun würdigte in seinem Schlusswort die Bedeutung des neuen Kulturwegs, der dazu beitrage, die Stadtteile noch mehr miteinander zu verbinden und das „Wissen übereinander“ zu fördern. Sein Dank galt Stadtrat Wolfgang Fertig, der die Führung übernommen und den Teilnehmern die Sehenswürdigkeiten des Kulturwegs erläutert hatte.


Altfeld – Intakter Stadtteil mit guten Perspektiven

Die Freien Wähler Marktheidenfeld wollen sich vor Ort ein Bild von der Entwicklung der Stadtteile machen, so Vorsitzender Reinhold Braun kürzlich beim Besuch von Ortsverband und Stadtratsfraktion in Altfeld.

Unter Führung von Stadtrat Wolfgang Fertig nahmen die Freien Wähler in Altfeld öffentliche Einrichtungen wie Feuerwehr, Friedhof und altes Rathaus in Augenschein, so eine FW-Pressemitteilung. Handlungsbedarf sahen sie bei der örtlichen Feuerwehr. Deren beengte Unterbringung werde den wachsenden Anforderungen, die an den Standort Altfeld gestellt werden, nicht mehr gerecht. Beeindruckt zeigten sich die Besucher von den Fortschritten im Altfelder Gewerbegebiet, durch seine Autobahnnähe eine „Trumpfkarte“ der guten Weiterentwicklung von Stadt und Stadtteil.

Zum Bürgergespräch im Altfelder Bierhäusle war auch Bürgermeisterin Helga Schmidt-Neder der Einladung des Ortsverbandes gefolgt. Fraktionsvorsitzender Ludwig Keller, der die Moderation übernommen hatte, bezeichnete Altfeld als Stadtteil mit „intakter Infrastruktur“. Die Versorgung vor Ort sei überdurchschnittlich gut. Altfeld verfüge noch über einen Bäcker und Metzger, mehrere Gastronomiebetriebe, habe einen eigenen Kindergarten, einen sehr aktiven Sportverein wie überhaupt ein reges und vielfältiges Vereinsleben.

Es gäbe wesentlich größere Orte, die nicht annähernd so gut versorgt seien wie Altfeld, bestätigte auch die Bürgermeisterin. Wichtig dafür seien bürgerliches Engagement, Gemeinsinn und Identifikation mit dem eigenen Ort. Dies zeige sich auch darin, dass der Stadtteil Altfeld von jeher gut im Marktheidenfelder Stadtrat vertreten ist, und zwar quer durch die Fraktionen. Lob zollte Schmidt-Neder der Arbeit des Fördervereins, der sich um die Verpflegung im örtlichen Kindergarten kümmert, und warb um Unterstützung für dieses „beispielhafte Engagement“.

Die anwesenden Bürger aus Altfeld zeigten sich als diskussionsfreudiges Publikum, das mit zahlreichen Anregungen aufwartete. So wurde unter anderem vorgeschlagen, die Verbindung zwischen Altort und Industriegebiet für Fußgänger und Radfahrer zu verbessern und die Geschwindigkeit auf der Bundesstraße bereits vor der östlichen Einfahrt zu begrenzen. Während die Meinungen über die Notwendigkeit einer überdachten Fläche im Friedhof auseinandergingen, bestand Übereinstimmung, dass die bei Bedarf zur Verfügung stehenden Sonnenschirme hinreichenden Hitzeschutz bieten.

Zufrieden zeigte man sich mit der Zustimmung des Stadtrates zum Einbau eines Treppenliftes im alten Rathaus. Von Altbürgermeister Georg Fertig auf die Möglichkeit einer Präsentation des historischen Gemeindewappens angesprochen, sagte die Bürgermeisterin zu, mit ihm gemeinsam nach einer Lösung zu suchen. Auf Nachfrage erläuterte Wolfgang Fertig als Mitglied der planenden Arbeitsgruppe den Verlauf des durch Altfeld führenden Kulturwegs, der im Oktober eröffnet wird.

Ortsvorsitzender Reinhold Braun fasste zusammen, die Freien Wähler hätten viele, teils auch neue Eindrücke vom Besuch in Altfeld mitgenommen. Sich vor Ort umzusehen und das direkte Gespräch mit den Bürgern zu suchen, schaffe Nähe, stärke das Vertrauen in die Politik und bewahre diese vor realitätsfernen Entscheidungen.


Wonnemar Baustellenbesichtigung

Zu einer Besichtigung der Baustelle des zukünftigen Wonnemars trafen sich am Mittwoch, 23.05.2012, ca. 50 Interessierte, unter denen sich neben der Bürgermeisterin, Helga Schmidt-Neder, auch noch mehrere Stadt- und Kreistagsmitglieder der Freien Wähler, einfanden.

Unter  Leitung des Projektleiters und des zukünftigen Verantwortlichen der Betriebsleitung der Fa. Interspa, Herrn Wilko van Rijn, fand eine Führung in kleinen Gruppen durch die Baustelle statt. An Ort und Stelle konnten so Informationen “aus erster Hand” erlangt werden.

Nachdem von verschiedenen Seiten Zweifel an der ausreichenden Kapazität der vorhandenen Parkplätze geäußert wurden, wird diese Thematik nochmals von der Fraktion der Freien Wähler aufgenommen.

Bei einem anschließenden Besuch der griechischen Gaststätte blieb noch ausreichend Zeit für einen regen Erfahrungsaustausch.


Freie Wähler Goldbach besuchten Marktheidenfeld

Bande über den Spessart hinweg knüpfen

(mk) „Der Spessart trennt nicht, er verbindet“ – unter diesem Motto war eine Abordnung der Freien Wählergemeinschaft Goldbach aus dem Landkreis Aschaffenburg einer Einladung der Freien Wähler Marktheidenfeld gefolgt. Beim Rundgang durch die Innenstadt lobten die Gäste vom Untermain Qualität und Angebotspalette der Marktheidenfelder Geschäfte. „Einladendes Ambiente“, „gelungene Erhaltung alter Bausubstanz“ – mit anerkennenden Worten fassten die Besucher ihre Eindrücke zusammen. Franck-Haus und Rathauskomplex wurden als echte Attraktionen empfunden, die einander als Ausdruck unterschiedlichen Zeitgeistes gut ergänzen.

Bürgermeisterin Helga Schmidt-Neder stellte verschiedene Großprojekte der Stadt in den letzten Jahren vor. Markenbegriffe für Marktheidenfeld, so wurde im anschließenden Gespräch deutlich, seien auch in Goldbach vor allem Laurenzi-Messe und Maradies. Dessen Neueröffnung als Wonnemar mit Freibad, Thermal- und Saunenangebot sieht man auch am Untermain mit Interesse entgegen. „Wir freuen uns auf die Goldbacher als Besucher unseres neuen Wonnemar“, rührte Schmidt-Neder schon mal die Werbetrommel. Ihr Goldbacher Amtskollege Thomas Krimm bescheinigte Marktheidenfeld eine „beeindruckende Entwicklung“ und sah es als Gewinn für beide Seiten, einmal „über den Tellerrand hinauszuschauen“.

Die beiden Ortsvorsitzenden Reinhold Braun (FW Marktheidenfeld) und Martin Giegerich (FWG Goldbach) gaben einen Einblick in das Vereinsleben und waren sich einig: Die Freien Wähler aus Goldbach und Marktheidenfeld verstehen sich auf Anhieb gut und haben Interesse an einer Fortsetzung der Kontakte. So luden die Gäste zum vorweihnachtlichen Event „Goldbach glänzt“ am ersten Adventssamstag ein, die Gastgeber zum Weihnachtsmarkt eine Woche später.

Ludwig Keller und Sandra Rußmann als Initiatoren des Treffens zogen Bilanz: Die Bedeutung der „Spessartdiagonale“, die als historisch gewachsene Verkehrsachse Marktheidenfeld und den Raum Aschaffenburg verbindet, wird unterschätzt und bedarf der politischen Belebung. Die Partnerschaft könne da ein Anfang sein.


Ortsverband Marktheidenfeld sponsort “Meefischpreis”

Auch im Jahr 2011 beteiligte sich der Ortsverband der Freien Wähler mit der Übergabe eines Schecks in Höhe von 500 Euro an der Preisverleihung zum Publikumspreis. Diesen hatte Frau Stachuletz mit ihrem Kinder-Bilderbuch “Wie das kleine Unglück sein Glück fand” für sich entscheiden können.

Das Bild zeigt den Ortsvorsitzenden, Reinhold Braun, mit der Gewinnerin bei der Preisübergabe im Franck-Haus durch Bürgermeisterin Helga Schmidt-Neder (FW) und mit einer Vertreterin des Arena-Verlags.

Weiterhin setzte sich Frau Anna Marshall mit ihrem Buch “Oma und die 99 Schmetterlinge” als diesjährige Gewinnerin des Meefischpreises durch.


Freie Wähler schlagen „Paten-Modell“ vor

Treffen der FW-Fraktion mit den Beiräten

„Zusammenarbeit zwischen Stadträten und Beiräten optimieren“ – unter diesem Motto hatten Ortsverband und Stadtratsfraktion die von den Freien Wählern Marktheidenfeld nominierten Beiratsmitglieder zu einem Meinungs- und Gedankenaustausch eingeladen.

Fraktionssprecher Ludwig Keller wies auf die Bedeutung der Beiräte und deren beratende Funktion im Vorfeld politischer Entscheidungen hin, so eine FW-Pressemitteilung. Der Stadtrat beziehe deren Anregungen in die Entscheidungsfindung ein. Keller führte einige Beispiele dazu an, bat aber auch um Verständnis dafür, dass nicht alle Empfehlungen „eins zu eins umgesetzt“ werden können.

Ortsvorsitzender Reinhold Braun zeigte in seiner Präsentation die Ergebnisse einer vorab durchgeführten Umfrage auf. Dabei wurde deutlich, dass die Aktivität der insgesamt sechs Beiräte recht unterschiedlich ist. Besonders häufig trafen sich die Mitglieder des Senioren- und des Jugendbeirates. Bei den Verbesserungsvorschlägen dominierte der Wunsch nach regelmäßiger Kommunikation mit der Fraktion. Rückmeldungen der Entscheidungsträger stärken die Motivation der Beiräte, so Meike Braun vom Jugendbeirat.

Dagobert Strauch, ehemaliger Stadtrat und Mitglied des Seniorenbeirats, wies auf die vielen Termine der Stadträte hin und riet zu Regelungen, die auch zeitlich zu bewältigen sind. Zu sehr in der Rolle eines „Pflichtbeirates“ mit eher formalem Auftrag sieht Gerhard Rüppel den Sanierungsbeirat. Er wünschte sich für diesen mehr Möglichkeiten der Eigeninitiative und erbat dafür die Unterstützung der Fraktion.

FW-Stammtisch beleben

Stadträtin Andrea Hamberger plädierte für eine Wiederbelebung der Freie-Wähler-Stammtische, um den Austausch zwischen Fraktion und Beiräten zu intensivieren. Auf große Zustimmung stieß der Vorschlag von Reinhold Braun, für jeden städtischen Beirat ein Stadtratsmitglied der Freien Wähler als festen Ansprechpartner zu benennen. Ein solches „Patenmodell“ schaffe klare Zuständigkeiten und vereinfache die Kommunikation. Die Vorschläge kommen auf die Tagesordnung der nächsten Vorstands- bzw. Fraktionssitzung.

Die Veranstaltung soll künftig regelmäßig stattfinden.


Dreikönigswanderung des Ortsverbands Marktheidenfeld

Freie Wähler bei der Dreikönigswanderung

Auch dieses Jahr führten zahlreiche Mitglieder des Ortsverbands der Freien Wähler ihre traditionelle Dreikönigswanderung durch.

Über den Lohgraben und den Kreuzberg ging es zur Schlussrast in das Neubaugebiet “Baumhof”, wo Bürgermeisterin Helga Schmidt-Neder Erläuterungen zu dem Förderprogramm der Stadt Marktheidenfeld für den Hausbau gab. Sie führte unter anderem aus, dass die Stadt Marktheidenfeld von der Organisation “Aktion pro Eigenheim” als Förderkommune des Monats Januar ausgezeichnet wurde.
Nähere Informationen dazu sind auch auf der Homepage der Stadt Marktheidenfeld zu finden.


Firmen wünschen sich mehr Gespräche mit Politikern

Firmen wünschen Gespräch

Freie Wähler besuchen Schleunungdruck

·                     Die Freien Wähler aus Marktheidenfeld und Umgebung besuchten die Firma Schleunungdruck Marktheidenfeld. Geschäftsführer Christoph Schleunung (2. v. l.) Gottfried Schreiner (Mitte)Reinhold Braun (rechts)führte die Gruppe durchs Werk

 Die Marktheidenfelder Bürgermeisterkandidatin Helga Schmidt-Neder, Stadtratskandidaten und Stadträte der Freien Wähler und FW-Bürgermeister aus Nachbargemeinden besichtigten kürzlich die Firma Schleunungdruck in Marktheidenfeld.

Wie die Freien in einem Pressebericht mitteilen, führten Geschäftsführer Christoph Schleunung und Betriebsleiter Georg Steiger sie durch das Werk. Bei diesem Rundgang erklärten sie den Ablauf des Druckprozesses angefangen vom Papier, über das Belichten der Druckplatten, bis zum Verpacken. Deutlich wurden die immensen Investitionen, die der Betrieb geleistet hat, um auf einem hart umkämpften Markt bestehen zu können. Beeindruckt war die Gruppe von der organisatorischen Höchstleistung, die Tag für Tag zu bewältigen ist, um die heute geforderte schnelle Auslieferung zu bewältigen und nicht zuletzt von der Qualitätsarbeit, die die Mitarbeiter des Betriebes leisten.

Besonders freute die Freien Wähler die Zahl von zusätzlichen Arbeitsplätzen, die Schleunungdruck in den letzten Jahren geschaffen hat.

In der anschließenden Diskussion machte Schleunung deutlich, wie wichtig die mittelständischen Unternehmen für Marktheidenfeld seien. Er wünsche sich, dass die Kommunalpolitiker mehr auf diese Firmen zugehen mögen. Hier ansässige Familienunternehmen lagern ihre Produktion nicht so schnell in Billiglohnländer aus wie internationale Konzerne, deren Zentrale sich im Ausland befinde, lautete seine Einschätzung.