„Ma(e)in-Spielplatz wie beschlossen erweitern“

Der FW-Ortsvorsitzende und Bürgermeisterkandidat Holger Seidel betont in seiner Stellungnahme zur Debatte um eine Verlegung der Erweiterung des Mehrgenerationenspielplatzes (MGSP), dass es keine weitere Verzögerung bei der Umsetzung des Projekts geben dürfe. Es sei vielmehr an der Zeit, „JETZT! aus der Planung endlich Realität werden“ zu lassen. Dafür müsse ein „entscheidungsfreudiger, hanbdlungsfähiger und tatkräftiger Stadtrat“ nunmehr sorgen. Die vollständige Stellungnahme lesen Sie hier:

Marktheidenfeld hat eine unvergleichliche Schokoladenseite: Mainufer und Mainkai. Keine andere Stadt in Main-Spessart kann uns hier buchstäblich das Wasser reichen. Direkt am Main lässt es sich spazieren, Rad fahren, joggen, aber auch ruhen, im Gras liegen, genießen. Diesen Reichtum gilt es für unsere Bürgerinnen und Bürger sowie für Gäste unserer Stadt ideenreich und nachhaltig zu fördern und zu gestalten. Diesem Ziel dienen bereits beschlossene Maßnahmen zur Gestaltung von Mainufer und Mainkai – so auch die Erweiterung des Ma(e)in-Spielplatzes, die jetzt wieder in den Fokus der öffentlichen Debatte gerückt ist. Dabei geht es im Kern um ein Beachvolleyballfeld, digital gestützte Spiel- und Sportgeräte sowie eine „Chillout-Area“, die das Angebot des aktuellen Spielplatzes ergänzen und damit den „Mehrgenerationen-Platz“ für die Gruppe der Jugendlichen erschließen sollen. Für den 2018 beschlossenen Standort wurden bereits Mittel aus dem Programm „Soziale Stadt“ der Regierung von Unterfranken in Aussicht gestellt.

Nachzulesen ist, dass sich seit mindestens 2010 zahlreiche Bürgerinnen und Bürger ehrenamtlich für die Entwicklung unserer Schokoladenseite engagieren, sei es in der Projektgruppe „Mainufergestaltung“, sei es im Jugendbeirat. Als Mitglied dieses Gremiums bin ich selbst seit Jahren beteiligt an zahlreichen Sitzungen, Treffen und Besprechungen, in denen, u. a. nach Auswertung von Umfragen, vieles auf den Tisch kam, transparent und ausführlich diskutiert, abgewogen und letztlich auch entschieden wurde. Und seit vielen Jahren steht das Thema immer wieder auf der Tagesordnung des Stadtrats – und dieser hat entschieden mit einer klaren parteiübergreifenden Mehrheit. Eine erneute Verschiebung der beschlossenen Maßnahme bedeutet eine Lähmung, vielleicht sogar das Scheitern aller Bemühungen, letztlich auch eine Ohrfeige für alle am Prozess ehrenamtlich Beteiligten. Das darf – nach so langer Zeit – nicht die Antwort auf die von allen doch so gewünschte Bürgerbeteiligung sein!

Also gilt es, die Umsetzung JETZT! konkret anzugehen, das erste Puzzleteil zu setzen und damit Marktheidenfeld in diesem Bereich voranzubringen. JETZT! sollte der Stadtrat Versprochenes und Beschlossenes einlösen und auf den Weg bringen. JETZT! kann aus Planung endlich Realität werden. Wir brauchen einen entscheidungsfreudigen, handlungsfähigen und tatkräftigen Stadtrat, der ohne weitere Denkpause, ohne Zögern und Zaudern arbeitet – JETZT!

Als Bürgermeisterkandidat für Marktheidenfeld will ich auf diesem Weg entschlossen und richtungsweisend vorangehen, Maßnahmen anschieben, die ins Stocken geraten sind und mit Ideen und bürgerschaftlichem Engagement unsere Stadt zukunftsfest machen – attraktiv für uns als Bürgerinnen und Bürger, attraktiv für unsere Gäste, attraktiv für Betriebe und die Menschen, die dort arbeiten.

Die Gestaltung des Mainufers/Mainkais ist dabei ein wichtiger Baustein, den wir entschlossen in die Hand nehmen und setzen sollten – JETZT!

Download: Stellungnahme Mainkai.